Interview mit Obmann Mario Pscheidt

Standpunkte zur aktuellen Lage

Der Obmann nimmt Stellung zu den aktuellen Themen:

PAC inside: Mario, du führst den Verein jetzt schon seit 11 Jahren. Was war der Grund für die Entscheidung sich jetzt aufs Großfeld zu wagen?

Pscheidt: Weil es Zeit wurde. Wir wollen einfach Fußball praktizieren. Der Verein braucht ständig eine positive Entwicklung. Wenn man einmal mit etwas zufrieden ist, sei es auf dem Rasen oder am Schreibtisch, dann wird sich nie etwas weiterentwickeln.

PAC inside: Stichwort „positiv“, gab es für dich in den vielen Jahren auch negative Erfahrungen?

Pscheidt: Einige (lacht), in jüngster Vergangenheit natürlich meine eigene Verletzung aber grundlegend braucht man auch schlechte Erfahrungen um zu reifen. Von Niederlagen über interne Probleme, da brauch ich nicht lügen, war alles dabei. Das gehört dazu.

PAC inside: Wie hast du die Entwicklung des Vereins verfolgt, was waren so deine Highlights?

Pscheidt: Die Entwicklung war in den letzten Jahren enorm. Ich erinnere mich als wir im Jahr 2007 noch auf einer Wiese in der Nähe von Wien gekickt haben. Und jetzt stehen wir vor unsrem Debut in der DSG-Liga.
Die schönsten Erinnerungen waren bis jetzt sicherlich die legendäre Deklassierung unseres einstigen Erzrivalen FC Freilehnmühle, ich glaube ein 8-0 wenn ich mich recht erinnere…

PAC inside: Aber bei diesem Spiel ging es doch um nichts, oder?

Pscheidt: … ja das stimmt. Es war belanglos. Nur hatten wir vorher schon diverse Niederlagen einstecken müssen, so dass dieser Erfolg damals Balsam auf den Wunden unserer Spieler war.
Und die aktuell schönste Erfahrung war definitiv der erste Großfeldsieg am „Gaswerk-Platz“, wo die Mannschaft in überragender Form agiert hatte.

PAC inside: Du redest sicher von dem 6-4. Aber kurz vor Schluss sah es ja gar nicht so gut aus …

Pscheidt: Das ist richtig, als wir zwei Minuten vor Schluss eine 4-2 Führung verspielt hatten und es plötzlich 4-4 stand, ging sogar meine Sonnenbrille drauf. Aber als dann Jan und Mucki den Endstand von 6-4 festigten, Letzterer mit einem Fallrückzieher , war das einfach ein überwältigendes Gefühl.

PAC inside: Zurück zur Gegenwart. Wie bist du bis jetzt mit den Neuzugängen zufrieden?

Pscheidt: Zu erst möchte ich mich bei Beni, Christoph und Andi dafür bedanken, dass sie tolle Spieler zum Verein geholt haben. Jeder „Neue“ hat so seine Vorzüge aber es gibt auch noch einiges zu verbessern. Anfangs ist es immer schwierig, Neuzugänge einzugliedern, aber die Jungs machen sich gut.

PAC inside: Gibt es jemanden der dich besonders überzeugt?

Pscheidt: Grundlegend möchte ich niemanden herausheben. Für Giannhs, Marios und Milad werden sich Chancen bieten, das Tamás zum richtigen Zeitpunkt gekommen ist, war uns allen klar und wir sind froh ihn in unseren Reihen begrüßen zu dürfen. Leider hatte er großes Pech sich gleich bei seinem ersten Pflichtspiel zu verletzen. Ich wünsche ihm dahingehend noch einmal alles Gute und freue mich wenn er dem Team wieder zu Verfügung steht.

PAC inside: Zum Thema Tormann, was ist eigentlich mit Richi geplant? Der drängt sich ja in letzter Zeit mit glanzvollen Paraden immer mehr als Schlussmann auf …

Pscheidt: Ich habe Pläne mit ihm (grinst) …

PAC inside: Zurück zur Vorstandsebene. An welchen Neuerungen arbeitet der Verein aktuell?

Pscheidt: Naja, der nächste Schritt ist, eine eigene Heimstätte für Training und Match zu finden. Da arbeitet der Vorstand gerade auf Hochtouren. Bis jetzt trainierten wir ja immer irgendwo mit.
Außerdem versuchen wir die Angebote für die Mitglieder attraktiver zu gestalten. Erster Schritt in diese Richtung ist das so genannte „Gaudi-Kickerl“ jeden Donnerstag in Leopoldsdorf. Es werden aber noch weitere Folgen. Da bau ich auf unseren Freizeitgestalter Jan.

PAC inside: Was erwartest du von deiner Mannschaft nächste Saison am Großfeld? In der Kleinfeldliga läuft es ja aktuell nicht so rund.

Pscheidt: Die Erwartungshaltung ist hoch. Ich weiß was ich an meinen Spielern habe und weiß sie auch richtig einzusetzen. Ein paar müssen aber wirklich noch hart an sich arbeiten um auch wirklich eine Unterstützung für die Mannschaft darzustellen. Potential ist allerdings genug vorhanden. Außerdem werden wir uns noch verstärken …
In der Kleinfeldliga agieren wir indes leider sehr ungeschickt. Wir sind oft die Mannschaft mit dem besseren Spielaufbau, da wir gute und flinke Spieler haben, fangen uns aber durch Lustlosigkeit in der Defensive immer wieder die selben dummen Tore ein. Das müssen wir jetzt endlich abstellen. Wir brauchen Erfolgserlebnisse um die tolle Stimmung und das Vertrauen in uns selber wieder zu erlangen.

PAC inside: Danke für das Gespräch.

Pscheidt: Gerne.

<- PAC inside

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