Der P.A.C. Wien schlägt den USK Vienna Vibes mit 4:2 (3:1)

Bei 27° Celsius, strahlendem Sonnenschein und grandiosem Publikum setzten sich die Blubianchi gegen die USK Vienna Vibes in einer temporeichen Begegnung mit einem 4:2 Sieg durch.

Fast schon traditionell gut startete das Spiel für die Gastgeber in Weiß. Denn abermals konnte Top-Scorer Patrick Wallner ein rasches Tor erzielen. Schon in der 7. Minute zappelte der Ball im Netz der Gäste. Früher Treffer zum 1:0.

Das Spiel war in der ersten Halbzeit von hohem Tempo geprägt. Beide Teams konnten dadurch ihre Fitness unter Beweis stellen. Weiters verstanden es die Favoritner, die Räume der Gegner entscheidend eng zu machen, womit der USK größtenteils nicht zurecht kam.

Der große Druck machte sich auch bald wieder bezahlt, denn in der 21. Minute nahm unsere Nummer 11 das unwiederstehliche Geschenk in Form eines Fehlpasses des gegnerischen Tormannes dankend an uns verwandelte trocken zum 2:0.

Es spielte nur noch eine Mannschaft – und diese trug Weißblau. Profitierend, aufgrund der sehr hohen Fehlpassquote des Gegners, konnte der P.A.C. sein Spiel über die Flügeln forcieren. Unglaublich lauffreudig und technisch versiert präsentierten sich dabei der linke Außenverteidiger Benedikt Eckhardt und der rechte Flügelspieler Michael Gramm.

In der 31. Minute konnten die Blubianchi noch einen drauflegen und zum Zwischenstand von 3:0 stellen. Torschütze war der, zu sonst wesentlich aktiver und kämpferisch wirkende, Christoph Martin, welcher nach idealer und uneigennütziger Vorlage von Patrick Wallner den Ball ins Tor schob.

Dann der erste Schock. Nachdem die Gastgeber unwillkührlich einen Gang zurückschalteten um die Kräfte besser dosieren zu können, konnten die Vienna Vibes plötzlich den Treffer zum 1:3 erzielen. Der schnelle Flügelspieler der Vibes, Robert Brandl, wurde sträflich vernachlässigt und konnte seinen Platz hervorragend ausnutzen und aus spitzem Winkel verwandeln.

Dies sollte die Kehrtwende in diesem Spiel darstellen. Denn ab diesem Treffer witterten die Gäste ihre kleine Chance, das Spiel doch noch zu drehen und kamen immer besser ins Spiel.

Viel Pech hatte der an diesem Tag sehr engagierte und mannschaftsdienlich spielende Stürmer Christoph Martin. Nach einer äußerst ansprechenden Leistung konnte er durch einen gezielten Pass alleine Richtung Tor der Vibes stürmen, wurde allerdings in seinem Vorhaben mit unlauteren Mitteln daran gehindert. Laut Reglement des ÖFB hätte der Spieler, welcher den “Bomber vom Laaer-Berg” von hinten als letzter Mann gefoult hat, mit Rot vom Platz fliegen müssen. Der Schiedsrichter hatte allerdings etwas dagegen.

Resultat der bösen Attacke war die prompte Auswechslung Martins und ein Knöchel mit dem Durchmesser eines Tennisballes. Ersetzt wurde er durch den selbst erst wieder fitgewordenen Lorenzo Gartler.

Mit dem Ergebnis von 3:1 ging es dann in die Halbzeit.

In der Pause reagierte der Trainer Mario Pscheidt mit zwei weiteren Wechseln. Da Reinhard Feigl in der ersten Halbzeit fleißig Ermahnungen plus eine gelbe Karte sammelte und schwer rot gefährdet war, durfte Jan Schlegel in der zweiten Halbzeit seinen Part übernehmen.

Weiters kam Christoph Pilhatsch für Andi Gössl. Dies führte zu einer personellen Umstrukturierung, denn Jürgen Resch übernahm die Rolle des Mittelfeldspielers und machte in der Verteidigung Platz für unsere Nr. 8.

Die zweite Halbzeit begann allerdings wie die erste endete. Powerplay der Gäste, welche sich im zweiten Durchgang wesentlich stärker präsentierten und zu verstehen gaben warum sie zuletzt eine beeindruckende Serie aufweisen konnten. Viel Druck kam vom technisch starken Kapitän Max Gfrerer , welcher sein Glück sehr oft über die Mitte versuchte.

Trotzdem kamen die Blubianchi zu zwei Top-Chancen. Einmal konnte Lorenzo Gartler den Ball per Kopf nicht am Goalie vorbeizirkeln, wenige Minuten darauf verzog Michi Gramm aus spitzem Winkel nur knapp.

Die Strafe folgte in der 72. Minute als der USK den Anschlusstreffer zum 2:3 erzielte und das Spiel noch einmal spannend gestaltete.

In der 75. Minute konnte Richard Rausch wieder einmal seine Top-Qualitäten auspacken und einen Ball mit einer unglaublichen Flugeinlage über die Latte zwirbeln. Er bewahrte die Mannschaft somit vor einem sehr frustrierenden Abend.

In der 80. Minute machte erneut Patrick Wallner alles klar, traf künstlerisch zum 4:2 und zerstörte somit sämtliche Hoffnungen der Gegner doch noch einen Punkt aus der Hölbl-Sportanlage mitzunehmen.

Besonderer Dank gilt auch den zahlreich erschienenen Fans der Blubianchi die sehr eindrucksvoll bewiesen haben, wie ein richtiger Support auszusehen hat.

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