1:1 Unentschieden. Zu viele vergebene Chancen kosteten den Sieg.

Das Zweitrundenspiel vom 16.09.2012 gegen den FC Bastille fand aus Sicht des P.A.C. Wien spät aber doch noch ein glimpfliches Ende. Auch wenn in Summe noch weitaus mehr möglich gewesen wäre.

Die Vorzeichen konnte man im Vorfeld nur sehr schwer einschätzen. Der Gegner in Form von FC Bastille wurde letzte Saison souveräner Drittplatzierter mit nur zwei Niederlagen in der ganzen Saison,  ging allerdings in der ersten Runde 1:5 unter.

Im Vergleich dazu unsere Blauweißen, welche in der ersten Runde der neuen Saison gleich 3 Punkte aufs Konto verbuchen konnten, allerdings als Aufsteiger als klarer Außenseiter in diese Partie gingen.

Wie verhext konnte der P.A.C. Wien wieder die ersten 5 Minuten nicht ohne Gegentreffer überstehen und kassierte aufgrund eines abgefälschten Klärungsversuches der direkt vor den Füßen des gegnerischen Stürmers landete den vermeidbaren Gegentreffer. Denn Rudolf Voitechovsky ließ sich diese Chance nicht entgegen und knallte den Ball in der
2. Minute wuchtig ins lange Eck zum 1:0 aus Sicht der Gastgeber.

Kein guter Auftakt für die Blubianchi welche sich wieder erst nach diesem Treffer geistig in der Partie befanden. Da aber auf feinem Niveau. Denn auch vom Trainerteam wurde eine spielstarke Marschrichtung vorgegeben. Dies setzte der P.A.C. Wien auch mit gekonnt eng geführtem Kurzpassspiel um.

Obwohl der Gegner nun mit 1:0 in Front lag, machte der P.A.C. das Spiel. Die Gegner beschränkten ihr Spiel, bis auf einige Ausnahmen, nur auf hohe Bälle in Richtung Strafraum der Blubianchi. Egal ob Abstoß, Freistoß oder aus dem Spiel heraus, die Bälle kamen lang und weit, wurden aber immer wieder gekonnt geklärt.

In Summe ein sehr ruhiger Tag für beide Torhüter, da sich das Spiel beiderseitig schon sehr oft im Mittelfeld zerstörte. Chancen blieben bis zur Halbzeitpause Mangelware. Auch weil die Blauweißen sich zwar immer wieder fein nach vorne kombinieren konnten, aber wiederholt in die Abseitsfalle des Gegners tappten.

Halbzeitstand: 1:0 für den FC Bastille

Anfang zweite Hälfte wurde der im ersten Durchgang glücklose Christoph Martin durch Igor Schagalo ersetzt. Taktisch wurde hingegen nichts an dem 4-4-2 geändert, da die Defensivarbeit im Mittelfeld sehr gut funktionierte.

In der zweiten Halbzeit dasselbe Bild. Der P.A.C. Wien ist die spielstärkere Mannschaft mit definitiv mehr Ballbesitz und dem Drang auf das Tor des Gegners. Die rotblauen Gastgeber reduzierten ihr Spiel auf schnelle Konter, mit denen sie in der 2. Halbzeit immer wieder gefährliche Eckbälle herausholen konnten aber mal für mal an der Abwehr scheiterten.

In diesem Spiel glänzte der Sturm der Blubianchi nicht mit den gewohnten Attributen und blieb über weite Strecken blass. Mehr Gefahr strahlten der an diesem Tag sehr spielstarke Offensivmittelfeldspieler Alex Andrzejewski und Flügelspieler Christoph Pilhatsch aus, welche den Ball, auch in Freistoßsituationen, immer wieder gefährlich in den Strafraum des Gegners brachten.

Um für die Schlussphase noch mehr Risiko zu nehmen, beschloss Trainer Mario Pscheidt in der 75min nun doch noch das System auf ein 3-4-3 umzustellen. Dazu wurde Allrounder Rene Dully von der Innenverteidigung in den Sturm gezogen. Wieder ein goldenes Händchen des Trainers, denn just Rene Dully avancierte zwei Minuten später zum Helden des Abends.

Wieder ein gefährlicher Stanglpass von rechts außen, natürlich von Christoph Pilhatsch, fand den Weg auf den Fuß von eben jenen Neo-Stürmer Rene Dully. Dieser setzte den Ball trocken gegen die Laufrichtung des Goalies rechts ins lange Eck. Neuer Spielstand: 1:1

Doch das sollte es nicht gewesen sein. Die Schlussphase verlief aus Sicht beider Teams äußerst spannend, denn nun wollten die Gastgeber ihre drei Punkte wieder zurück erlangen und mussten wieder mitspielen. Das eröffnete den blauweißen Gästen viele Räume.

Nach einer Riesenchance von Bastille, die mit viel Glück geklärt werden konnte, ließen Jan Schlegel und Patrick Wallner noch zwei 100%ige Chancen aus. Zwar waren beide Chancen vorbildlich herausgespielt und absolut sehenswert, doch fehlte dann die Kaltschnäuzigkeit beim Abschluss.

In Summe ein wichtiger Auswärtspunkt für die laufende Meisterschaft, welcher den Anschluss an die Tabellenspitze und den dritten Platz sicherte. Mit mehr Effizienz wäre an diesem Tag sicher mehr drinnen gewesen.

EIN GROSSES DANKESCHÖN AN DIE MEHR ALS 25 TREUEN FANS DIE UNS AUCH AUSWÄRTS WIEDER UNERMÜDLICH UNTERSTÜTZT HABEN!

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