Wieder Sieg verschenkt, nur ein 3:3 gegen FC Sportunion Mariahilf

Obwohl der P.A.C. Wien als Aufsteiger die einzige Mannschaft in der ganzen Liga ist, welche noch keine Niederlage (!) erlitten hat, sprich unbesiegt blieb, ist die Stimmung aufgrund brutaler Eigenfehler und Unkonzentriertheiten nach dem dritten Untentschieden in Folge im Keller.

Ungeschlagen und trotzdem nur Platz 6 in der Tabelle. So kann der Fußball sein …

Verantwortlich dafür sind die in letzter Zeit massiv schädigenden Eigenfehler, welche immer wieder mit Gegentoren bestraft werden. Somit kann man festhalten, dass man gegen sämtliche Gegner zwar bisher als Außenseiter in die Partien ging, dann letztendlich aber weitaus mehr als nur “mitspielte”, vielmehr trauert man nun verschenkten 6 Punkten nach …

So auch in dem Spiel gegen Mariahilf Union. Der P.A.C. Wien startete wie gewohnt mit seinem 4-4-2 System und konnte damit den Gegner von Anfang an unter Druck setzen.
Immer wieder kamen die Blubianchi knapp vor das Tor der schwarzgelben Gastgeber, konnten allerdings aufgrund verheerender Abschlussschwächen nichts zählbares herausholen.

Der Gegner versuchte immer wieder mit hohen Bällen vor das Tor von Richard Rausch zu gelangen, scheiterte aber immer wieder an den Verteidigern sowie auch einmal am Goalie selbst, der den einzigen gefährlichen Schuss aufs Tor an der Stange vorbei lenkte.

Die Riesenchance auf das 1:0 aus Sicht der Blubianchi hatte in der 30. Minute Rene Dully, welcher den Ball zu schön am Tormann vorbeischlenzen wollte. Der gegnerische Schlussmann allerdings blieb wachsam und entschärfte mühelos.

In der 37. Minute dann die Erlösung. Nachdem der gegnerische Torhüter den Ball nach einer Parade wieder losließ, stand Patrick Wallner goldrichtig und hatte keine Mühe den Ball ins Tor zu knallen. Neuer Spielstand: 1:0 für den P.A.C. Wien.

Bis zur Pause passierte nichts mehr. Halbzeitstand 1:0

Kaum begann die zweite Spielhälfte, machten sich die Gäste erneut das Leben unnötig sehr schwer. Drei kapitale Eigenfehler in einer Situation machten die schöne Ausgangssituation wieder zunichte.
Angefangen beim Interimskapitän Jürgen Resch welcher sich den kullernden Ball nicht stoppen konnte, über Mario Klivan welcher den eigenen Torhüter entscheidend behinderte bis hin zum Goalie selbst. Denn dieser stolperte in der Gesamtverwirrung noch über den Ball und plötzlich stand Mathias Bayer von der Union ganz allein vorm Gästetor und präsentierte den Blauweißen das Tor zum 1:1.

Doch Gott sei Dank gab der P.A.C. Wien das Heft nicht aus der Hand und attackierte weiter in Richtung gelbschwarzes Tor. Nach einem schönen Laufpass von Reinhard Feigl in der 50. Minute zog Igor Schagalo wieder in Richtung Tor und traf diesmal souverän zum 2:1.

Doch wieder hielt die Freude über den erzielten Treffer nicht lange an. Denn schon sechs Minuten darauf, in der 56. Minute, gelang dem Gegner erneut der Ausgleich. Allerdings aufgrund eines Eigentores von Mario Klivan, der den Ball nach einem Freistoß unglücklich mit dem Hinterkopf ins Tor bugsierte. Neuer Spielstand: 2:2

Und es kam noch schlimmer. In der 60. Minute wurde auf Freistoß für die Mariahilfer Union entschieden. Zum Leidwesen der Blubianchi gelang Mathias Bayer ein Geniestreich aus knapp 25 Metern. Der wuchtige Schuss ging von der Latte über die Torlinie direkt ins Tor. Wahnsinns Treffer zum 3:2 von der Nummer 10 der Gastgeber.

Doch auch der P.A.C. Wien fackelte danach nicht all zu lange. Und wenn schon aus dem Spiel nichts produktives herauskommt, dann nimmt man sich halt den Ball, überläuft die gesamte Hintermannschaft des Gegners, spielt den Tormann aus und schiebt den Ball trocken zum 3:3. So oder ähnlich dürfte unsere Nummer 9 Igor Schagalo gustiert haben, denn genau nach diesem Muster machte er den letzten Treffer des Spieles.

Dass es der letzte blieb, lag einzig und allein an der Chancenauswertung der Blubianchi, welche in den letzten 20 Minuten gut und gern 7 hochkarätige Chancen ausließen. Auch die Einwechslungen von Michi Gramm, Andi Gössl und Christoph Martin änderten daran nichts.

Fazit: Der P.A.C. Wien blieb über weite Strecken äußerst farblos und wirkte ideenlos. Im zentralen Mittelfeld klaffte durchwegs ein Riesenloch und auch taktisch wurde nicht das umgesetzt was man sich vorgenommen hatte.
Und das hatte nichts mit dem Gegner zu tun, hat sich dieser ja eigentlich keines der drei Tore wirklich selbst herausgespielt, auch das Pressing wurde vom Gegner vernachlässigt. In Summe also eine selbstverschuldete, schwache Leistung der Blubianchi obwohl man über die stärkeren Individualisten verfügte.

Hoffen wir nun am kommenden Freitag den 05.10.12 um 20:00 Uhr beim Heimspiel an der Franz-Hölbl-Sportanlage gegen V.E.T. auf ein sensationelles Publikum. Der Mannschaft geht es um Wiedergutmachung und um die Mitnahme von drei Punkten.

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