Noch nicht in der Rückrunde angekommen – 0:3 Niederlage gegen Sportunion Mariahilf

Ein Spiel an einem Freitag hat uns bisher noch kein Glück gebracht und so sollte es auch am Freitag den 05.04.2013 sein, aber erst mal alles der Reihe nach.Für das Spiel fehlten Benjamin und Florian Vielgut (die eine starke Verkühlung flachlegte) und Patrick Wallner (aus familiären Gründen). Alex Andrzejewski (gesundheitliche Probleme), Rene Dully (steigt nach seiner Verletzung am Mittwoch wieder ins Training ein), und Ronald Ster (verzichtet auf die Ersatzbank, weil er aus seiner Sicht der Mannschaft noch nicht so helfen kann, wie er gerne würde) unterstützen die Mannschaft als Fans. So sah es danach aus, als müsste Richard Rausch als Torhüter aushelfen, doch zur Überraschung der Mannschaft stand beim Treffpunkt um 18:40 Uhr Neuzugang Thomas Kremser am Platz und war bereit der Mannschaft zu helfen und sein Debüt für die Blubianchi in der Liga zu feiern.

Trainer Mario Pscheidt verspätete sich etwas, aber dazu mehr am Ende des Artikels. Auf jeden Fall wurde die Marschrichtung besprochen, die Taktik vorgegeben und wir starteten mit folgender Aufstellung:

Thomas Kremser

Patrick Kumanovich – Florian Jurkovits – Mario Laminger – Markus Wimmer

Jürgen Resch

Christoph Pilhatsch                          Michael Gramm

Onur Kilka

Andreas Gössl – Igor Schagalo

In der Mannschaft war das Feuer zu spüren, dass Sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollte. Auf der Bank wurde es dieses Mal sehr eng und war mit folgenden Spielern besetzt: Reinhard Feigl, Mario Klivan, Christoph Martin und Richard Rausch.

Pünktlich zum Aufwärmen beider Mannschaften setzte der angekündigte Schneeregen ein. Die Partie wurde mit 5-minütiger Verspätung durch Schiedsrichter Miodrag Simic angepfiffen, da auf einer Hälfte des Platzes noch ein Training bis 20 Uhr statt gefunden hatte.

Der P.A.C. hatte die Ehre das Spiel zu beginnen, setzte die Sportunion gleich mal mächtig unter Druck und dieses frühe Pressing machte sich gleich einmal bezahlt. Igor Schagalo mit dem ersten Schuss auf das Tor von Grischany, doch dieser konnte im nachsetzten den Ball zur Ecke abwehren. In den ersten 10 Minuten kam Mariahilf kaum aus der eigenen Hälfte. Jedoch kam bei den Aktionen nichts Zählbares heraus, da wie in den letzten Spielen der letzte Pass einfach nicht gelingen wollte und wenn doch einmal, dann war Pech auch noch im Spiel. So in Minute 15 nach einer Ecke landet der Ball am Fuß von Onur Kilka, der sich ein Herz nahm und aus 20 Meter in Richtung Tor schoss. Im ersten Moment sah es danach aus, als würde der Ball weit über das Tor gehen, doch senkte sich dieser und schlug knapp links vom Lattenkreuz an die Querlatte. Michi Gramm kam überraschend an den Ball und konnte im letzten Moment von 2 Gegenspielern gestört werden.

Nach dieser Aktion, wo sich die Mannschaft eigentlich die Führung verdient hätte, kamen die Gäste besser ins Spiel und wo uns in gewissen Situationen das Glück fehlte, hatte Wolfig dieses auf seiner Seite. In Minute 22 brachte er den Ball irgendwie in Richtung Tor. Thomas Kremser rutschte der glitschige Ball durch die Hände, landete von dort an der Stange und sprang ins Tor zum 0:1.

Durch diesen Gegentreffer lies sich die Mannschaft nicht verunsichern, sondern setzte wieder auf Pressing und wollte unbedingt den Ausgleich schaffen. Jedoch folgte in Minute 30 der nächste Schock. Einen Abschlag vom Gästetorwart konnte im Mittelkreis nicht erobert werden und wurde von den Gästen sofort flach Richtung 16er der Blubianchi auf Tscherne gespielt, der sich diese Chance nicht nehmen ließ und unhaltbar zum 0:2 verwertete.

Die Mannschaft war nun doch etwas verunsichert und versuchte mit Ballbesitz sich wieder ins Spiel zu bringen und aufzubauen, was auch zu gelingen schien. Kurz vor der Pause kam es zu zwei Schrecksekunden für den Trainerstab. Zuerst deutet Jürgen Resch an, dass es bei ihm nicht mehr weiter geht und dann verletzte sich Onur Kilka bei einem Zwei- bzw. Dreikampf (er gegen 2 Gegenspieler) am Sprunggelenk, meinte zur Pause aber, dass er sich fit fühlt um weiter zu spielen.

Zur Pause kam es zu einem Comeback! Reinhard Feigl durfte nach seiner langen Sperre wieder an einem Ligaspiel teilnehmen und ersetzte den angeschlagenen Jürgen Resch.

Der P.A.C. Wien wollte mehr für das Spiel tun, fand jedoch kaum Chancen vor um den Torhüterwechsel der Gäste ausnutzen zu können bzw. den Neuen zu prüfen.

In der 56. Spielminute war der Arbeitstag für Michael Gramm beendet und wurde durch Richard Rausch ersetzt. Dies führte zu der Umstellung, dass Markus Wimmer ins Mittelfeld aufrückte und Richard Rausch den Part des linken Verteidigers übernahm.

Um den Blubianchi offensiv mehr Möglichkeiten zu geben wurde vom Trainerteam entschieden, dass auf 3 – 4 – 3 – System umgestellt wird, dafür machte in Minute 67 der Kapitän Florian Jurkovits für den „Bomber vom Laaerberg“ Christoph Martin platz.

Die Gäste standen weiter hinten sehr sicher und ließen kaum Chancen zu um. Den Heimischen gingen zudem langsam die Ideen aus.

Bei Patrick Kumanovich ging es ab Minute 70. aufgrund von Krämpfen auch nicht mehr weiter und so wurde er 7 Minuten später durch Jan Schlegel ersetzt. Jan blieb im Mittelfeld und Christoph Pillhatsch rückte in die Abwehr zurück.

Kurz vor der Auswechslung meldete sich Igor Schagalo, dass er nicht mehr konnte und seiner vielen Laufarbeit Tribut zollen musste. Auch bei Onur Kilka machte der Knöchel vom Zusammenstoß (stellte sich im Spital dann zum Glück nur als schwere Prellung im Sprunggelenk heraus) immer mehr zu schaffen.

Das Team der Blubianchi warf nun alles nach vorne, da sie unbedingt einen Punkt erkämpfen wollten und liefen so immer wieder in Konter, die entweder von Mario Laminger oder Richard Rausch gestoppt wurden und wenn diese beiden geschlagen waren stand da noch Thomas Kremser im Weg und pariert einige 100%ige Torchancen.

In Minute 83 dann die erste wirkliche Fehlentscheidung des sonst guten Schiedsrichter. Nach einem Lochpass von Reinhard Feigl auf Christoph Martin kam dieser nicht an den Ball nachdem er im 16er klar ersichtlich mit beiden Händen gestoßen wurde. Zur Verwunderung der 35 Fans, des Betreuerstabes, der Spieler und sogar der Gäste gab es keinen Elfmeter.

In der Schlussminute war der P.A.C. derart aufgerückt, dass die Mariahilfer mit etwas Ballglück einen Konter bis vor das Tor der Gastgeber fahren konnten. Ein Spieler der Union stocherte den Ball schließlich aus ungeahndeter Abseitsposition zum 0:3 über die Linie.

Man muss hier jedoch Schiedsrichter Miodrag Simic etwas in Schutz nehmen, da solche Entscheidungen ohne Linienrichter schwer zu treffen sind. Nach dem darauf folgenden Anstoß viel auch schon der Schlusspfiff und die Blubianchi marschierten mit gesenkten Häuptern in die Kabine.

Fazit: Nach der erneuten Niederlage merkte man den Spielern an, dass das Selbstvertrauen fehlt und die Mannschaft mal wieder ein Erfolgserlebnis benötigt, denn schlecht waren die letzten Spiele nicht. Man konnte gegen jeden Gegner mithalten oder gar das Spiel gestalten, jedoch fehlte im Abschluss das Quäntchen Glück, dass die anderen Mannschaften hatten. Es ist nun an der Zeit dieses Glück zu erzwingen!

Wie anfangs angedeutet, möchten die Spieler des P.A.C. Wien und die restlichen Betreuer unseren Sportlichen Leiter und Obmann Mario Pscheidt zur Geburt seiner Tochter gratulieren und wünschen Ihm, seiner Lebensgefährtin und seiner Tochter alles Gute und mögen sie das Leben nun zu Dritt meistern. Herzlichen Glückwunsch!!!!


Nächste Partie: 16. Runde

Spieltag:    Samstag, 09.03.2013

Spielbeginn:    18:00 Uhr

Austragungsort:    Sportplatz Marswiese

Neuwaldeggerstr. 57a, 1190 Wien

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Eine Antwort auf Noch nicht in der Rückrunde angekommen – 0:3 Niederlage gegen Sportunion Mariahilf

  1. Richie sagt:

    lt. WFV Seite ist Spielbeginn um 18 Uhr…

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