Wichtiger Punktegewinn im Abstiegskampf gegen die NoBorders BK11

Es war wieder mal soweit. Die Blubianchi bestritten am Freitag den 19.04.13. das Heimspiel der 17. Runde gegen den 6.-platzierten der Liga, die NoBorders BK11. Man merkte schon beim Eintreffen der Spieler die leichte Verunsicherung nach den unglücklichen 0:3-Niederlagen in den letzten beiden Wochen.

Für das Spiel musste Thomas Kremser (Magen-Darm-Virus), Onur Kilka (hat sich beim letzten Spiel eine starke Prellung der Rippen und der linken Hüfte zu gezogen) und Benjamin Vielgut (Knieproblemen) absagen. Dafür gab Rene Dully nach seiner Bänderverletzung sein Comeback in der Startelf.

Auch Igor Schagalo meldete sich, nach seinen muskulären Problemen diese Woche, fit und nahm neben Florian Jurkovits, Mario Klivan, Christoph Martin und Ronald Ster auf der Ersatzbank Platz.

Um mehr Kontrolle über das Spiel zu bekommen wurde die Mannschaft durch Interimstrainer Alex Andrzejewski mit einem 4-2-3-1-System aufs Feld geschickt und diese Aufstellung sah wie folgt aus:

Florian Vielgut

Patrick Kumanovich – Mario Laminger – Richard Rausch – Markus Wimmer

Jürgen Resch – Reinhard Feigl

Michael Gramm                                                              Rene Dully

Christoph Pilhatsch

Jan Schlegel

Kurz vor Spielbeginn wurde Schiedsrichter Kösebas Baris Kagdas von der in Dunkelblau-Weiß-Weiß spielenden Heimmannschaft darauf aufmerksam gemacht, dass die Gäste nicht mit den eingetragenen Dressen (Weiß-Schwarz-Rot) antraten, sondern in Dunkelviolett und es somit trotz Flutlicht zu Verwechslungen kommen könnte. Die Spieler der Blubianchi akzeptierten die ebenfalls weißen Stutzen und der Gastmannschaft wurden die gelben Überziehleibchen geborgt, sowie dem Schiedsrichter eine orangenes Leibchen, da er anhand der eingetragenen Dressen nur sein gelbes Dress mit hatte.

Das Spiel wurde vor 30 angereisten Fans mit 5-minütiger Verspätung und Anstoß für den P.A.C. angepfiffen. Die Spieler zeigten sich wie in den letzten Partien angriffslustig und trugen in der 5. Minute den ersten Angriff über Rene Dully vor, der mit einem satten Schuss Gästetorwart Waltenberger zu einer starken Parade zwang. Michael Gramm fasste sich ein Herz und übernahm den Abpraller sofort volley, setzte ihn jedoch knapp über die Querlatte.

In dieser Tonart ging es weiter, Dully und Laminger nach einer Ecke kamen zu weiteren Chancen.

Mit Fortdauer der Partie kamen die Gäste besser ins Spiel. Der Spielverlauf kam den anwesenden Fans, Spielern und vor allem den Betreuern sehr bekannt vor.

Nach 20 gespielten Minuten kam es zu einer Verkettung von unglücklichen Umständen. So verschätzte sich Rene Dully bei einem Befreiungsschlag der NoBorders-Abwehr. Markus Wimmer versuchte den Ball zu klären und wurde dabei von seinem Gegenspieler heftig attackiert und so konnte dieser den Befreiungsschlag abblocken. Nun landete der Ball bei Mario Laminger, der ebenfalls versuchte den Ball in die gegnerische Hälfte zu befördern, jedoch meldete sich der Gegenspieler wieder und konnte auch diesen Ball blocken, der dann sehr unglücklich direkt vor Florian Vielgut aufsprang und von diesem nur auf die Seite abgewehrt werden konnte. So kam Holzinger ganz frei vorm Tor zum Abstauber und versenkte diesen auch mit etwas Glück, da Florian Vielgut mit den Fingerspitzen noch am Ball war, zum 0:1 für seine Mannschaft.

Die Verunsicherung war nach dem guten Beginn der Mannschaft wieder da und so kam die Angst auf, dass es hier die nächste Niederlage setzen könnte. Nach 35 Minuten zeigten die Blubianchi was sie in der Hinrunde so stark gemacht hatte und angetrieben von einem starken Rene Dully, der sich zwar bei den Zweikämpfen noch etwas zurück hielt, aber viel Schwung und Elan in das Angriffsspiel brachte, richtete sich die ganze Mannschaft auf. Dies führte dazu dass die Spieler wieder füreinander kämpften und vor der Pause noch 2 gute Torchancen herausspielen konnten. Der Schuss von Christoph Pilhatsch konnte zur Ecke abgewehrt werden und aus diesem Corner resultierte die letzte Chance, wobei der Ball zum wiederholten Mal an die Stange ging und nicht ins Tor  bzw. einem unserer Spieler vor die Füße sprang.

Zur Halbzeit wurde Igor Schagalo zum Aufwärmen geschickt und die Gäste brachten 2 neue Spieler. Kurz nach Wiederbeginn konnte Rene Dully nur mit einem Foul gestoppt werden, woraufhin der Schiedsrichter zum ersten Mal in dieser Partie Gelb zückte.

Michael Gramm fasste sich nach 50 Minuten ein Herz und lies seinen Gegenspieler gekonnt aussteigen, zog Richtung Tor und wollte den Torhüter, der weit Richtung 16er heraus gekommen war, mit einem scharfen Schuss bezwingen. Der Schuss wurde von Waltenberger in die Mitte abgewehrt wo Kapitän Reinhard Feigl sofort die Chance erkannte und aus gut 25 Meter den Ball sofort Richtung Tor brachte. Die P.A.C.ler waren bemüht ihn ins Tor abzulenken, doch das Leder klatschte vom Lattenkreuz ins Toraus.

Sein starkes Comeback beendet Rene Dully nach 55 Minuten und für ihn kam nun Stürmer Igor Schagalo. Durch den Wechsel wurde das System von 4-2-3-1 auf das alt bewährte 4-4-2 umgestellt und sollte dem Spielverlauf gut tun. Christoph Pilhatsch rückte auf die Position von Dully und Jan Schlegel übernahm die Position des offensiven Mittelfeldspielers.

Die Einwechslung von Schagalo brachte neuen Schwung in die Mannschaft und er hatte sogleich seine erste Chance um den Ausgleich zu machen. Doch wie so oft in der Rückrunde war das Glück nicht auf der Seite der Blubianchi und der Schuss von Igor Schagalo wurde mit den Fingerspitzen an die Stange abgewehrt und so gab es in Minute 60 eine Ecke. Pilhatsch nahm sich dieser Ecke an und brachte sie direkt auf den Kopf von Mario Laminger, wo der Torhüter wieder seine Fingerspitzen im Spiel hatte und zum nächsten Corner klären konnte. Dieses Mal fand der Eckstoß von Reini Feigl den Kopf von Markus Wimmer. Gästetorhüter Waltenberger brachte die Hände über seinem Kopf zusammen und lenkte die Kugel wieder ab. Jedoch war der Kopfball so wuchtig, dass er an die Unterkante der Latte sprang und von dort zum viel umjubelten Ausgleich hinter der Torlinie landete. Somit stand es nach 1 Stunde 1:1. Es war der erste Saisontreffer für Markus Wimmer seit seinem Wechsel von FFC Kundrat zum P.A.C. Wien.

Der Ausgleich brachte neues Leben in die Mannschaft und die Verunsicherung war so gut wie weggeblasen. Beide Mannschaften wollten den Sieg. Der erste Angriff durch die NoBorders nach dem Ausgleich wurde von Richard Rausch und Mario Laminger sicher geklärt. Der Konter über Igor Schagalo wurde durch Zurückhalten des Letzteren unterbunden. Zur Verwunderung aller, auch der Gäste, gab es weder Elfmeter noch die Rote Karte wegen Torraubs. Dafür erhielt Schagalo die gelbe Karte, weil er sich zu sehr beim Schiedsrichter beschwerte.

In Minute 65 bekam dann Christoph Martin seine Chance und ersetzte den auf ungewohnter Position gut spielenden Jan Schlegel und übernahm sofort die Position des Brechers im Sturm. Richard Rausch beendete seinen Arbeitstag nach 70 Spielminuten und wurde durch Florian Jurkovits ersetzt.

Nach 80 Minuten entstand durch ein Foul, bei dem sich der Gegenspieler zwar die Gelbe Karte abholte, eine gute Freistoßsituation, aber Reinhard Feigl verletzte dabei am Knie. Er wurde durch Mario Klivan ersetzt.

Die letzte Aktion des Spieles hatte Christoph Martin der bei seinem Schuss aber das Pech hatte die Fingerspitzen des gegnerischen Torhüters zu erwischen, von wo er an den Pfosten und dann vor die Füße eines Gästespielers sprang. Danach wurde die Partie pünktlich beendet und man merkte der Mannschaft die Erleichterung über den gewonnen Punkt an. Die Spieler bedankten sich bei den 30 Fans, die trotz der letzten Niederlagen den Weg auf die Franz-Hölbl-Anlage gefunden haben.

Fazit: Gut begonnen, den Rückstand nach 20 Minuten gut weggesteckt und danke einer geschlossenen Mannschaft, wo jeder für jeden gekämpft und den anderen nach Fehlern wieder aufgebaut hat, verdient den Ausgleich erarbeitet. Gegen die Vendetta kann auf diese kämpferische Leistung aufgebaut werden, nur sollten die Gegentore zwischen Minute 20 und 30 abgestellt werden. Der Abstand auf den 1. Abstiegsplatz bleibt durch das 0:0 von Salzachsturm gegen die V.E.T. bei 4 Punkten.

 

Nächste Partie: 17. Runde

(Hinspiel 2:0)

Spieltag: Sonntag 28.04.2013

Spielbeginn: 16:00 Uhr

Austragungsort: Sportplatz Leopoldau, Eipeldauer Str. 6, 1210 Wien

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3 Antworten auf Wichtiger Punktegewinn im Abstiegskampf gegen die NoBorders BK11

  1. Jan sagt:

    kleine richtigstellung: ich habe nie im offensiven mittelfeld gespielt. igor ist als zusätzlicher stürmer aufs feld gekommen. mit der einwechslung vom igor wurde schon auf 442 umgestellt mit jürgen im defensiven und reini im offensiven mittelfeld.

  2. Joshi sagt:

    Aufwärts!!!

    bzgl. nächste Runde: der 28.4. ist ein Sonntag, kein Freitag!

  3. Mario K. sagt:

    das Datum stimmt – der Wochentag is falsch ;)

    am Sonntag dem 28. is das nächste Spiel

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