Torfestival gegen Schlusslicht

Vergangenen Sonntag feierte der P.A.C. Wien nach einer langen Durststrecke wieder ein Erfolgserlebnis. Die Elf von Trainer Reinhard Feigl konnte den SK Frankonia mit 9:0 bezwingen und drei Punkte auf den Laaeberg entführen.

Für diese Begegnung gibt es als Beschreibung nur ein Wort: Einbahnstraßenfußball

Vom Anstoß bis zum Schlußpfiff des Unparteiischen spielten nur unsere Elf Jungs. Den Gastgebern fehlte es an spielerischen Möglichkeiten um Zugriff auf das Spiel zu bekommen. Ein Spiel, das mehr von Kampf und Krampf als spielerischen Höhepunkten geprägt war, wurde schon in Halbzeit eins entschieden.

Zuerst nahm sich Michael Gramm in Minute 9 ein Herz, tankte sich in den Strafraum durch und platzierte den Ball im Torwarteck zur 0:1 Führung.
Darauf folgte in Minute 21 Andreas “keiner schießt so hoch wie Andi Magi” Magenbauer mit der 2 Tore Führung. Es war dies sein erster Treffer seit seinem Comeback nach einem Kreuzbandriss im Vorjahr.
In Minute 39 war wieder Michael Gramm zur Stelle und besorgte das 0:3.
Die 0:4 Pausenführung stellte mit seinem zweiten Treffer Andi Magenbauer her.

So schön eine 4 Tore Führung zur Pause eigentlich war, so  wenig war das Trainerteam an der Seitenlinie begeistert. In jedem anderen Spiel wäre man froh, doch an diesem Sonntag hätte es ob der Chancen und der Überlegenheit unserer Elf mindestens doppelt so oft eine PAC Jubeltraube zu sehen geben müssen. Dementsprechend scharf war auch die Pausenansprache. Man versuchte die Akteure des Tages nochmal wach zu rütteln.

Zusätzlich zur Pausenpredigt wurde auch sportlich reagiert. Markus Meznik wurde durch Patrick Wallner ersetzt. Vom wieselflinken Wallner erwartete man sich mehr Gefahr im Sechzehner der Hausherren.

Doch trotz des 0:5 in Minute 50 durch Alejandro Jorquera Martinez fuhr der Laaerbergexpress noch nicht auf vollen Touren. Das nächste Tor fiel erst in Minute 61 durch einen Elfmeter. Unser Defensivrambo Christian Klement donnerte den Ball unhaltbar für Frankonias Schlussmann in die Maschen.  Dazwischen gab es viele Halbchancen, und ungenaue Zuspiele im Strafraum, die gut und gerne auch erfolgreich sein hätten können, nein eigentlich müssen.

Eine Wechselorgie zwischen Minute 62 und 66 brachte mit Jan Schlegel, Raphael Buzezky und Christoph Batamak neuen Schwung in die Partie.

Die Folge daraus waren noch drei weitere Tore zum 0:9 Endstand. Jan Schlegel nutzte die Jokerrolle aus und hinterlegte in Minute 80 zum siebten Male an diesem Abend das Spielgerät im Tor von Frankonia. Danach vollendeten  Markus Wimmer (84.) und Patrick Wallner (94.) alle Neune.

Nachdem Schlusspfiff gab es Ovationen von den mitgereisten Fans und die obligatorische Meli-Resch-Siegesdusche zu sehen. Feiern können wir, das wurde anschließend auch noch in der Kabine bewiesen, als man beinahe ganz Donaustadt mitteilte wer heute als Sieger vom Platz ging.

Trotz der Siegesfreude wurden uns wieder einmal unsere Schwächen vor dem Tor vor Augen geführt und hat das Trainerteam noch einige Aufgaben vor sich, um in eine kontinuierlich genutzte Erfolgsspur zu kommen.

Mit 9 Punkten steht man nun im Tabellenmittelfeld mit viel Platz nach oben.

Am 29.10.2016 möchte man das Punktedutzend voll machen.
Als  schwieriger Gegner auf diesem Weg wird ab 16:30 Uhr der FC Sublux zu Gast in der DenizBank Arena sein.

Wir freuen uns auf alle Unterstützer beim Kampf um wichtige Punkte zum frühen Hinrundenende in dieser Saison!

 

#ForzaPAC

 

 

 

 

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