Interview mit P.A.C.-Urgestein Jürgen Resch

“So ein Umfeld ist einmalig!”

Der Mittelfeldmotor gibt Einblicke in seine Pläne für die Zukunft.

PAC Inside: Jürgen, nach 10 Jahren im Verein darf man dich schon als P.A.C.-Urgestein bezeichnen. In welcher Beziehung stehst du zu dem Verein und was bedeutet er für dich?

Resch: Also in erster Linie bedeutet er Freundschaft. Ich habe beim P.A.C. ein Umfeld wie es das wahrscheinlich nur einmal auf der Welt gibt. Denn bei uns spielt praktisch mein kompletter Freundeskreis, teils noch aus dem Kindergarten.

PAC Inside: Was hat dich dann motiviert das Abenteuer „FC Sportzentrum Süd“ zu bestreiten?

Resch: Ich bin jetzt im besten Fußballalter und wollte mich unbedingt noch weiterentwickeln. Das war mir mit dem P.A.C. am Kleinfeld nicht mehr möglich. Ich wollte unbedingt auf Großfeld spielen.

PAC Inside: Das heißt du hältst nicht sehr viel vom Kleinfeld?

Resch: Kleinfeld ist recht nett, um so ein wenig zu kicken, aber mit richtigem Fußball hat das nichts zu tun …

PAC Inside: Der P.A.C. Wien spielt ab Sommer erstmalig selbständig in einer Großfeldliga. Wie stehen nächste Saison die Chancen auf ein Comeback im Dress der Blubianchi?

Resch: Die stehen bei hundert Prozent. Ich habe immer gesagt, sollte der P.A.C. Wien auf Großfeld agieren, bin ich wieder bei meinem Herzensverein. Ab Sommer konzentriere ich mich nur noch auf die Blau-Weißen vom Laaer Berg.

PAC Inside: Nur weil der P.A.C. nun auf Großfeld spielt?

Resch: Nein, wie eingangs erwähnt, so ein Umfeld kann man sich nur wünschen. Gepaart mich echtem Fußball ist diese Mischung für mich unschlagbar. Ich gehe nur wieder sollte Manchester United an die Tür klopfen (lacht).

PAC Inside: Was war eigentlich dein schönstes Erlebnis mit der Mannschaft?

Resch: Ganz klar der 6-4 Sieg am „Gaswerk-Platz“ gegen Eisenbahn. An dem Tag gelang uns wirklich alles. Ein Fallrückziehertor, schöne Kombinationen und ein verdienter Sieg.

PAC Inside: Gab es auch Dinge an die du dich nicht so gern zurückerinnerst?

Resch: Ja, da gab es einen Tag an dem ich nur Schatten und wenig Licht sah. In der Haas-Halle hatten wir mal ein Spiel das wir sehr, sehr hoch verloren haben, da stand es schon in der Halbzeit 0-26, glaub ich.

PAC Inside: Das war im Jahr 2000, was hat sich seither verändert? Und warum gab es solche Ergebnisse danach Gott sei Dank nie wieder?

Resch: Erstens hat sich die damalige Mannschaft enorm weiterentwickelt, da brauch ich mir nur den Flo anzuschauen. Außerdem haben wir uns über die Jahre auch wirklich gut verstärkt.

PAC Inside: An welche Spieler denkst du da?

Resch: Naja beispielsweise Andi, Igor in früherer Vergangenheit, aber auch die neuesten Giannhs, Marios und vor allem Tamás sind sehr wichtig für unser Spiel.

PAC Inside: Sticht irgendjemand besonders aus der Mannschaft hervor?

Resch: Da möcht ich keine Namen nennen. Aber wir haben sowohl im Tor, der Abwehr, dem Mittelfeld als wie auch im Sturm mindestens einen spielbestimmenden Spieler.

PAC Inside: Stichwort “Position”. Wo sieht sich der beim FC Sportzentrum Süd als umfunktionierter Verteidiger Agierender bei uns am Feld?

Resch: Ehrlich gesagt, doch im rechten Mittelfeld. Ich kann zwar auch in der Verteidigung spielen, sollte unser Trainer das wollen, aber ich kann mit meiner ursprünglichen Position im Mittelfeld mehr anfangen, da hat Mario schon recht gehabt …

PAC Inside: Wo siehst du den P.A.C. in der Zukunft?

Resch: Es ist klar, dass wir ein Jahr brauchen werden um uns einzugewöhnen, da dürfen wir nicht verzweifeln, aber ich denke dass wir in Zukunft viele Erfolge auf richtigen Fußballfeldern feiern werden. Diese Mannschaft hat Klasse.

PAC Inside: Danke für das Gespräch.

Resch: Bitte.

<- PAC inside

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